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Diese 3 m hohe Monstranz in Sevilla/Spanien besteht aus Gold, das den Indianern geraubt wurde. Wann gibt die Kirche ihre geraubten Schätze zurück?

Der Vatikan
schwimmt im Geld

Papst Johannes Paul II. wird mit 93 Millionen DM in einer Liste der Reichsten an der italienischen Börse geführt. Das dürfte aber nur ein ganz kleiner Teil des vatikanischen Vermögens sein. Denn dazu gehören außerdem noch Aktien bei Erdölgesellschaften, Rüstungskonzernen, Kraftwerken, Zinngruben, Gummifabriken, Stahlunternehmen, Eisenbahnlinien, Banken und vielem mehr auf der ganzen Welt (vgl. dazu die Aufstellung bei Karlheinz Deschner in "Abermals krähte der Hahn").

Rom: Jedes 3. oder 4.
Haus gehört der Kirche

Allein in Rom, so wird geschätzt, gehört dem Vatikan jedes vierte oder gar jedes dritte Haus (L’Europeo, 7.1.77; La Padania, 21.6.98). Auch in anderen italienischen Städten haben Stichproben gezeigt, dass große Teile dem Vatikan gehören. Der Wert dieser Immobilien ist schier unschätzbar ... Und dann bittet man die Pilger um Spenden ...




Das alles
hat mit Christus nichts zu tun!

 

Wie hat die Kirche
ihre Reichtümer erworben?

Betrug, Ausbeutung, Erbschleicherei und vieles mehr

Die Kirche verstand schon immer etwas vom Geld. Der katholische Theologe Kobert sagt über den mittelalterlichen Klerus, dass dort “alle Arten und Formen des Wuchers auf das Schwunghafteste betrieben wurden”. (1) Dies galt besonders für die Klöster: Während der Kreuzzüge rüsteten sie viele Kreuzritter aus und ließen sich als Gegenleistung deren Besitz überschreiben. Kamen die “bewaffneten Wallfahrer” nicht zurück, so fiel dieser Besitz ans Kloster. (2) Auch die Erbschleicherei wurde von der Kirche gezielt gefördert. Die Vererbung privaten Vermögens an die eigenen Kinder wurde von der Kirche schon in der Antike als moralisch verwerflich bezeichnet. (3) Papst Alexander III. verfügte 1170, dass kein Testament gültig sei, das nicht in Gegenwart eines Priesters gemacht worden war. (4)

Urkunden gefälscht

Kirchen und Klöster erwarben sich riesige Ländereien durch die Fälschung von Urkunden. Manche Klöster waren regelrechte Fälscherwerkstätten. Sie hielten Leibeigene und Sklaven, der “heilige Martin” von Tours sogar deren 20.000 (!) Kinder von Priestern und uneheliche Kinder wurden zu Kirchensklaven gemacht. Deren Freilassung war verboten.

Menschen verbrannt
Vermögen konfisziert

Die Kirche beschlagnahmte auch einen großen Teil des Vermögens derjenigen, die als “Ketzer” oder “Hexen” zu Opfern der Inquisition wurden. Den Rest erhielt der Staat, damit dieser bei der Verfolgung Andersgläubiger bei Laune gehalten wurde. Die Familie der Unglücklichen stand damit auf der Straße; und niemand getraute sich, ihnen zu helfen, um nicht selber in die Folterkeller zu kommen.

Heute: Mafiakontakte
und ungeklärte Morde

Weitere Einnahmequellen waren: Kreuzzugssteuern, Ablasshandel, Verkauf kirchlicher Ämter; es gab sogar päpstliche Bordelle. Auch im 20. Jahrhundert stellt der Vatikan seine Geschäftstüchtigkeit unter Beweis: Durch dunkle Geldgeschäfte, in die auch Kontaktpersonen der Mafia verwickelt waren, flossen Millionen in schwarze Kassen. Dabei kam es auch zu Mordfällen, die bis heute nicht geklärt sind.

(1) Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des
      Christentums, Bd. 3, S. 73
(2) Will Durant, Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 6,
       S. 455
(3) Deschner, a.a.O., S. 504
(4) Durant, a.a.O., S. 454 
 

     
   
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