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Wie
hat die Kirche Betrug, Ausbeutung, Erbschleicherei und vieles mehr Die Kirche verstand schon immer etwas vom Geld. Der katholische
Theologe Kobert sagt über den mittelalterlichen Klerus, dass dort “alle
Arten und Formen des Wuchers auf das Schwunghafteste betrieben wurden”.
(1) Dies galt besonders für die Klöster: Während der Kreuzzüge rüsteten
sie viele Kreuzritter aus und ließen sich als Gegenleistung deren Besitz
überschreiben. Kamen die “bewaffneten Wallfahrer” nicht zurück, so fiel
dieser Besitz ans Kloster. (2) Auch die Erbschleicherei wurde von der
Kirche gezielt gefördert. Die Vererbung privaten Vermögens an die eigenen
Kinder wurde von der Kirche schon in der Antike als moralisch verwerflich
bezeichnet. (3) Papst Alexander III. verfügte 1170, dass kein Testament
gültig sei, das nicht in Gegenwart eines Priesters gemacht worden war.
(4)
Kirchen und Klöster erwarben sich riesige Ländereien durch die Fälschung von Urkunden. Manche Klöster waren regelrechte Fälscherwerkstätten. Sie hielten Leibeigene und Sklaven, der “heilige Martin” von Tours sogar deren 20.000 (!) Kinder von Priestern und uneheliche Kinder wurden zu Kirchensklaven gemacht. Deren Freilassung war verboten.
Die Kirche beschlagnahmte auch einen großen Teil des Vermögens derjenigen, die als “Ketzer” oder “Hexen” zu Opfern der Inquisition wurden. Den Rest erhielt der Staat, damit dieser bei der Verfolgung Andersgläubiger bei Laune gehalten wurde. Die Familie der Unglücklichen stand damit auf der Straße; und niemand getraute sich, ihnen zu helfen, um nicht selber in die Folterkeller zu kommen.
Weitere Einnahmequellen waren: Kreuzzugssteuern, Ablasshandel, Verkauf kirchlicher Ämter; es gab sogar päpstliche Bordelle. Auch im 20. Jahrhundert stellt der Vatikan seine Geschäftstüchtigkeit unter Beweis: Durch dunkle Geldgeschäfte, in die auch Kontaktpersonen der Mafia verwickelt waren, flossen Millionen in schwarze Kassen. Dabei kam es auch zu Mordfällen, die bis heute nicht geklärt sind. (1) Karlheinz Deschner,
Kriminalgeschichte des |
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