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Ein Jude mit dem vom Konzil geforderten "Unterscheidungszeichen" |
Historischer
Rückblick: Juden müssen an ihrer Kleidung
ein Unterscheidungszeichen
tragen. Juden dürfen
keine
Synagogen mehr bauen.
Juden können
keine
akademischen Grade erwerben. Christen ist es
untersagt,
Grund und Boden
an Juden zu verkaufen oder zu verpachten.
Juden dürfen an christlichen Feiertagen
nicht
auf die Straße.
Christen
dürfen
nicht bei Juden wohnen. Juden dürfen Christen
nicht
vor Gericht bringen
oder gegen sie als Zeugen aussagen. Juden dürfen
nur
noch in Judenvierteln wohnen. Jüdische Forderungen gegen christliche Schuldner
werden
konfisziert.
Christen, die sich erdreisten, mit Juden zu leben,
sind dem Kirchenbann
verfallen.
Ich tue nur,
was die Kirche seit fünfzehnhundert Jahren tut, allerdings gründlicher. Ich erinnere mich in tiefer Dankbarkeit an die
Hilfe
katholischer Priester bei meiner Flucht aus Europa
und entschied,
den katholischen Glauben zu honorieren, indem ich Ehrenmitglied wurde.
Es
gibt im Tun, Handeln und Reden der Nazis nichts, was nicht seine Vorstufe,
seinen Präzedenzfall in den Kirchen gehabt hätte. Juden müssen
besondere
Kleidung tragen, damit den Ausschweifungen einer so abscheulichen
fleischlichen Vermischung in Zukunft die Ausflucht des Irrtums
abgeschnitten werde. Auch darin begeht die Kirche kein Unrecht, dass sie, da
die Juden Sklaven der Kirche sind,
über
deren Güter verfügen kann.
Die
Juden sind Sklavennaturen, Wahnsinnige, Teufelsdiener,
Mörder, ihre Führer Verbrecher, ihre Richter Schurken, "sie sind neunundneunzigmal
so schlecht wie Nichtjuden".
Ich tat reinen Gewissens und gläubigen Herzens meine Pflicht. So
glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem
ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. Es ist strenge Gewissenspflicht eines jeden Christen,
das entartete
Judentum zu bekämpfen.
Juden
dürfen keine
christlichen Mitarbeiter beschäftigen. Jüdische
Bücher müssen verbrannt werden. Christen
ist es untersagt,
jüdische Ärzte zu konsultieren.
Ich
bewundere
das Christentum und werde es fördern.
Ich
wünsche dem Führer
nichts sehnlicher als einen Sieg. Lieber Freund, vergessen
Sie nicht, dass in den deutschen
Heeren Millionen Katholiken sind.
Soll ich
sie in Gewissenskonflikte bringen? Wir verkennen manches Gute der neuen Weltanschauung (der
Nazis) nicht. Wir finden aber beim näherem Zusehen, dass es in ihrem
Besten Kopie des
Christentums ist.
Was
hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die
doch einmal sterben müssen, dabei umkommen? Der Nationalsozialismus ist weder antikirchlich noch antireligiös,
sondern im Gegenteil, er steht auf
dem
Boden eines wirklichen (Anm. der Red. = kirchlichen)
Christentums.
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Mehr zu diesem Thema lesen Sie bei: Der Theologe Nr. 4 - Die evangelische Kirche und der Holocaust Der Theologe Nr. 28 - Martin Luther - der größte Antisemit seiner Zeit |
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