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Reliquien
- makabrer Leichenkult auch noch im 21. Jahrhundert |
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Die Pilger, die nach Rom kommen, besuchen dort auch die vielen Reliquien. Christus muss das ein Gräuel sein, denn sie stehen im Gegensatz zu Seiner Lehre. Er führte die Menschen zu Gott und niemals zur kultischen Verehrung von Knochen und von halbverwesten und eingetrockneten Leichenteilen. Seine Lehre war niemals heidnisch.
Trotzdem werden auch heute noch Gegenstände, Kleider und Leichenreste etc. allerorts in Kirchen und Kathedralen aufbewahrt und verehrt: „Einige Kirchen behaupten, die Windeln Jesu zu besitzen. Selbst die Vorhaut seiner Beschneidung wird von den Mönchen von Charroux ausgestellt, die als Beweis für deren Echtheit erklären, dass Blutstropfen daraus hervorkommen würden. Aber auch andere Kirchen behaupten, die Heilige Vorhaut zu haben, einschließlich der Kirchen in Coulombs, Frankreich, der Kirche St. Johannes in Rom und der Kirche von Puy in Velay“ (John P. Wilder, The Other Side of Rome, Grand Rapids 1959, S. 54).
Beispiel Ägypten: "Ägypten war übersät mit Grabstätten seines getöteten Gottes; und viele seiner Glieder, Beine und Arme oder auch der Schädel, für deren Echtheit gebürgt wurde, wurde in den sich gegenseitig konkurrierenden Beerdigungsstätten ausgestellt, so dass die Gläubigen sie verehren konnten“ (Alexander Hislop, The Two Babylons, New Jersey 1959, S. 179*).
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PS: Auch wenn manche Einzelheiten in dem Buch Hislops (in Edinburgh 1858
erstmals publiziert)
korrigiert werden mussten, so trifft doch sein Nachweis der heidnischen Wurzeln des
Katholizismus
im Kern zu.
V.i.S.d.P.:
Freie Christen für den Christus der Bergpredigt
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